Temporäre Architektur Eine mobile Verkaufsfläche – Out of the Box

Temporäre oder Pop-up-Architektur liegt derzeit im Trend – sie ist dynamisch, nomadisch und ermöglicht große Kreativität. Dittel Architekten aus Stuttgart haben mit ihrer Pop Up Box eine „Out-Of-The-Box“-Lösung geschaffen, die als mobile Verkaufsfläche für den Einzelhandel eine individuell gestaltbare Präsentationsfläche bietet.

Neugierige Architekten und Designer

Bei Dittel Architekten in Stuttgart arbeiten Architekten, Innenarchitekten und Kommunikationsdesigner zusammen, um einzigartige Werke zu realisieren. Für die Ausführung ihrer Ideen setzen sie dabei auf die CAD- und BIM-Software Vectorworks Architektur. Eine solche Kreation ist die Pop Up Box – eine wandelbare Verkaufsfläche, die Technik, Nutzen und Design in einem Kubus vereint.

Ein flexibler Verkaufsraum

Der Kubus im Kioskstil wurde für das Einkaufszentrum Gerber in Stuttgart entwickelt. Die Verkaufsfläche ist wandelbar und kann sich öffnen, um den Kunden die Möglichkeit zu geben, in den Raum zu gehen und mit den Auslagen zu interagieren. Nachts können die einzelnen Sektionen zu einem kompakten, abschließbaren Würfel zusammengeschlossen werden. Lochblech-Einsätze gewähren dann noch Einblicke in das Innere der Box.

Die geöffnete Pop Up Box in den Ladenstraßen des Einkaufszentrums Gerber in Stuttgart

Mit 3D kreative Lösungen visualisieren

Bei der Planung der flexiblen Einzelelemente erwies sich für Dittel Architekten besonders das 3D-Tool in Vectorworks als große Hilfe:

„Wir nutzen Vectorworks bei DIA vom ersten Entwurf bis zur Ausführungsplanung. Für das ‚Tetris-Spiel‘ bei der Pop Up Box ist das 3D-Tool ideal, um die räumliche Vorstellung zu unterstützen.“

Ein zentraler Technik-Kniff ist das integrierte Hubsystem: Der Händler kann die Einzelelemente frei im Raum bewegen und schafft sich so seinen eigenen Verkaufsraum von etwa 20 bis 30 Quadratmetern, der zugleich barrierefrei ist. Das Ladenbausystem auf den Innenseiten der Elemente ermöglicht eine flexible Präsentation der Waren. Zwei Monitore auf den Außenwänden werden visuell bespielt. Das Hauptelement wird über Bodentanks mit Strom versorgt und leitet diesen dann an die Akkus der anderen Module weiter.

Die Innenseite der Pop Up Box

Ausgezeichnetes Design

Die innovative und flexible Einzelhandelslösung wurde 2017 mit dem German Design Award ausgezeichnet und ganz aktuell im Artikel „The Rise of Temporary and Pop-Up Architecture“ im amerikanischen Architect Magazine vorgestellt.

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