BIM im Klartext 2019

Effizient Daten managen in der BIM-Planung

Neben dem dreidimensionalen Modell sind Daten der Schlüssel zu den Vorteilen einer BIM-Planung. Bauteile, die mit bestimmten Informationen verknüpft sind, "kennen" nicht nur ihre Maße und wissen, welchem Zweck sie dienen, sondern auch, wieviel sie kosten, wie gut sie isolieren, wo man sie bestellt usw.

Der Umgang mit vielen Daten birgt aber auch Gefahren. Fehler können sich einschleichen, die Erfassung ist zeitaufwändig, zu viele Daten verlangsamen den Prozess. Vier neue Referate unserer BIM im Klartext-Reihe behandeln den sinnvollen Umgang mit Daten. Wie passt man die Datenauswahl den definierten Zielen an? Wie spart man mit Bauteildatenbanken Zeit? Welche Daten benötigt man für die Mengen- und Kostenermittlung und wie jongliert man in Vectorworks mit Informationen aus verschiedenen Datenbanken? Antworten von Experten gab‘s am 24.9.2019 in Zürich.

Die Vorträge

Der BIM-Schema-Server

Lukas Schildknecht (Institut Digitales Bauen FHNW)

Je nach Bauherr, Projektphase, Fachplaner u.a. sind mit der BIM-Methode unterschiedliche Informationen auszutauschen. Denn je nach Austauschpartner sollten nur die tatsächlich relevanten Informationen bereitgestellt und verarbeitet werden. Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) entwickelt dafür zusammen mit Praxispartnern, darunter CRB, einen sog. BIM-Profi l-Server, mit dem sich die zu verwendenden Objekte und Eigenschaften normgerecht wählen und steuern lassen, so dass die jeweils gesteckten Ziele effizient erreicht werden. Ein Blick in die unmittelbare Zukunft des digitalen Bauens.

Digitale Bauteildatenbanken

Paul Curschellas (Mitgründer buildup AG)

Eine Online-Bauteilplattform wie buildup bietet mit ihren Produktdaten zahlreiche Vorteile für die Optimierung der BIM-Planung in einem Architekturbüro. Sie erleichtert nicht nur das Finden der gesuchten Bauprodukte und der benötigten Informationen. Sie bietet auch eine weit größere Vielfalt als konventionelle Produktbibliotheken, praktische Filterfunktionen und alles zentral an einem Ort. Das vereinfacht die Workflows und führt zu besseren Resultaten.

 

Mengenermittlung nach eBKP

Radek Rukat (Gründer e-bau|BIM Werkstatt)

Einer der Vorteile einer modellbasierten BIM-Planung ist die Möglichkeit, Mengen und Kostenermittlungen basierend auf der eBKP-Systematik zu erstellen. Radek Rukat zeigt konkret auf, wie man dafür beim Modellaufbau vorgehen sollte. Dabei geht er unter anderem darauf ein, wie das Modell mit Geschossen, Klassen und Konstruktionsebenen optimal strukturiert wird und wie man native Bauteile korrekt nutzt.

Neues Datenmanagement

Andreas Hängärtner (Leiter BIM ComputerWorks AG)

Der Datenmanager in Vectorworks ist ein geniales Hilfsmittel, mit dem die BIM-Projektleitung verständliche Datenerfassungsmasken definieren kann. Mit diesen versehen alle Mitarbeiter phasengerecht, effizient und fehlerfrei Bauteile mit den benötigten Daten. Neu verarbeitet der Datenmanager nicht nur IFC-Daten, sondern alle Bauteilinformationen zentral an einer Stelle und übersichtlich in der Infopalette des Programms. BIM-Spezialist Andreas Hängärtner gibt Einblick, welche neuen Möglichkeiten sich dadurch bieten.

 

BIM im Klartext 2018 – IFC-Dateien erstellen muss nicht schwierig sein

Für jedes BIM-Projekt müssen IFC-Dateien erstellt werden, sie sind das Herzstück einer BIM-Planung. Das Erzeugen einer sauberen IFC-Datei mit korrekten Daten, dem „I“ in BIM, ist anspruchsvoll.

Eine der Herausforderungen heutiger BIM-Projekte ist es, dass nicht alle Mitarbeiter die nötigen Kenntnisse für das Erstellen und Verarbeiten von IFC-Daten haben. Moderne BIM-Lösungen wie Vectorworks vereinfachen deshalb mit einer Reihe innovativer Werkzeuge das Definieren einer sauberen IFC-Datei und ermöglichen vor allen Dingen das Einbeziehen von Mitarbeitern mit wenig BIM-Erfahrung.

In vier kompakten Vorträgen stellen wir Ihnen diese Werkzeuge in einer weiteren Ausgabe unserer Reihe „BIM im Klartext“ vor.

BIM im Klartext 2017 – BIM und Baukultur in der Schweiz

Angesichts von BIM sehen sich Geschäftsleitungen und Projektleiter in Schweizer Architekturbüros mit neuen Fragestellungen konfrontiert. Welche Rahmenbedingungen wird der SIA abstecken? Wie realistisch sind die Erwartungen an BIM, die z. B. von Bauherren gestellt werden? Wie führt man die neue Planungsmethode im eigenen Büro ein? Und geht das ohne Abstriche bei der Baukultur?

Antworten geben in unserem dritten Seminar „BIM im Klartext“ fünf Vorträge von Fachleuten aus der Praxis.

Leitfaden BIM-Einführung in der Unternehmung

Die Einführung von BIM verändert die Abläufe in einem Unternehmen entscheidend. Der Leitfaden "BIM-Einführung in der Unternehmung" ermöglicht es der Geschäftsleitung und den Projektleitern, ihre bestehenden Abläufe den Zielen gegenüberzustellen, die sie mit BIM erreichen wollen. Auf dieser Grundlage lässt sich ein Übergangsplan für die BIM-Implementierung im Unternehmen entwickeln. Dieser Leitfaden enthält die Fragen, die helfen klarzustellen, welche grundlegenden Veränderungen an der Arbeitsweise im Büro vorgenommen werden müssen, um BIM-Prozesse erfolgreich zu implementieren. > Hier bestellen

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