In der Diskussion über den globalen Klimawandel spielt der Bausektor eine bedeutende Rolle: Gebäude erzeugen fast 40 Prozent aller Kohlendioxidemissionen weltweit. Bis 2020 soll mindestens 20 Prozent der Primärenergie eingespart werden, indem das Einsparpotenzial bei Wohn- und Gewerbeimmobilien genutzt wird. Das ist eine Herausforderung für Architekten.
Gezielte Unterstützung beim nachhaltigen Planen und Bauen erhalten die Nutzer von Vectorworks. So können Architekten mit Hilfe des Vectorwork Datenblatts und der Datenbank relevante Gebäudekennzahlen ermitteln, etwa den Bedarf an Lichtintensität oder die benötigte Belüftung. Zudem können sie verschiedene Sonnenstände simulieren. Das erlaubt es dem Architekten, genau nachzuvollziehen, welche Wirkungen die Geometrie des Gebäudes entfaltet und wie sich seine Umgebung auswirkt.
Bei Bedarf bekommt der Architekt auch detaillierte Auswertungen, indem er sein Gebäudemodell über das Standardaustauschformat IFC in externe Analyseprogramme exportiert. Er kann dann auf eine Vielzahl fremder Applikationen zugreifen – sei es eine präzise Energiebedarfsermittlung oder die Simulation konkreter Bauabläufe, um Einsparungspotenziale bei Material und Maschineneinsatz zu identifizieren.
Erwähnenswert ist eine Vectorworks-basierte Applikation des japanischen Vertriebspartners von Nemetschek North America. Der speziell auf die Umweltanforderungen in Japan zugeschnittene ThermoRender ist ein Simulations- und Analysetool zur präzisen Ermittlung der kompletten Wärmebilanz eines Gebäudes – von seinem Energiebedarf bis zu seinen CO2-Emissionen. Diese Applikation wurde bereits 2007 vom japanischen Architekturinstitut ausgezeichnet.
Eine Übersicht zertifizierter Gebäude finden Sie bei der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (www.dgnb.de).
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