Hier finden sie eine Liste der Neuerungen von Vectorworks 2010. Es sind sicherlich viele Features dabei, auf die Sie nicht verzichten möchten! Einen kompakten Überblick über die aktuelle Version finden Sie im Updateprospekt. Oder schauen Sie sich unsere Filme zu den aktuellen Neuerungen an.
Damit Sie sich hier einen schnellen Überblick verschaffen können, sind die Neuerungen in 6 Kapitel unterteilt:
Das sind Bemaßungen, die tatsächlich intelligent sind: Jetzt passt sich nicht nur die Maßzahl an, wenn man das Objekt verändert, in Vectorworks 2010 können Sie auch einfach die Maßzahl überschreiben – und das bemaßte Objekt passt sich an! Ein unschätzbarer Vorteil, dank dem Sie Planänderungen effizienter erledigen als je zuvor. Wollen Sie beispielsweise den Abstand zweier Fenster von 92 auf 150 erhöhen? Tippen Sie direkt bei der Bemaßung den neuen Abstand ein, und Vectorworks 2010 weiß schon alles, was es wissen muss: Das Fenster wird automatisch an die gewünschte Position in der Wand verschoben und macht jede weitere Handarbeit überflüssig. Probieren Sie es aus! Diese wirkungsvolle Hilfe werden Sie nicht mehr missen wollen!
Bidirektionale Assoziativität heißen solche intelligenten Verbindungen zwischen Objekten, die in beide Richtungen funktionieren. Möglich macht das der Dimensional Constraint Manager aus dem Hause Siemens PLM Software.
Film starten: Maß ändert Zeichnung (01:50)
Wollte man bisher eine Bemaßung mit anderem Standard anlegen, war man gezwungen, durch mehrere Menüs und Dialogfenster zu navigieren. In Vectorworks 2010 kann der gewünschte Standard direkt in der Methodenzeile ausgewählt werden. Dort lassen sich auch neue Standards anlegen bzw. bearbeiten.
Film starten: Bemaßung verbessert, Bogenbemaßung (03:04)
Maßzahlen, die sich überlappen und kaum lesbar sind? Auf Knopfdruck ordnet Vectorworks diese jetzt gleich beim Anlegen so an, dass sie immer gut aussehen und lesbar sind. Vollautomatisch und egal, wie eng die Platzverhältnisse sind.
Film starten: Bemaßung verbessert, Bogenbemaßung (03:04)
Präziser und schneller Pläne ändern: Wenn Sie in der Infopalette eine Maßzahl korrigieren, wird das bemaßte Objekt automatisch gemäß dem neuen Maß umgeformt (“Bidirektionale Assoziativität“). Sie können dabei wählen, ob der Anfangs-, Mittel- oder Endpunkt der Bemaßung seine Position behält und bestimmen so, wie das bemaßte Objekt umgeformt wird.
Film starten: Bemaßung verbessert, Bogenbemaßung (03:04)
Mit Vectorworks 2010 haben Sie den Bogen raus: Mit einem neuen Werkzeug können Sie Bogenlängen bemaßen. Sie haben die Wahl, ob die Hilfslinien senkrecht zur Sehne oder zum Kreisbogen stehen.
Film starten: Bemaßung verbessert, Bogenbemaßung (03:04)
Direkt über die Infopalette lassen sich jetzt Bemaßungsstandards anlegen und bearbeiten. Das spart viele Klicks fürs Navigieren durch Menüs, Untermenüs und Dialogfenster.
Film starten: Bemaßung verbessert, Bogenbemaßung (03:04)
Bei engen Platzverhältnissen kann es vorkommen, dass die Maßzahlen sich gegenseitig verdecken. In Vectorworks 2010 können Sie jede einzelne Maßzahl mit der Maus beliebig verschieben, auch nach oben und unten, so dass gut leserlichen Maßketten nichts mehr im Weg steht.
Film starten: Bemaßung verbessert, Bogenbemaßung (03:04)
Will man über die Infopalette mehrere aktivierte Bemaßungen bearbeiten, funktioniert das jetzt auch, wenn sich darunter gleichzeitig Einzel- und Kettenbemaßungen befinden. Ein toller Zeitsparer. So stellen Sie zum Beispiel im Handumdrehen für viele oder sogar alle Bemaßungen in der Zeichnung den Bemaßungsstandard um.
Film starten: Bemaßung verbessert, Bogenbemaßung (03:04)
In Version 2010 ändern Sie am schnellsten die Längen von Radius- und Durchmesserbemaßungen in der Infopalette. Dank der bidirektionalen Assoziativität passt sich der Kreis gleich der neuen Bemaßung an.
Film starten: Bemaßung verbessert, Bogenbemaßung (03:04)
In Vectorworks 2010 lässt sich die Textposition aller Koten einer Bemassung in einem Schritt umstellen. Ein Klick, und die Maßzahlen aller Koten stehen über statt neben der Kote. Praktisch.
Version 2009 brachte den SmartCursor™ der zweiten Generation mit zahlreichen fortschrittlichen Fähigkeiten für ein flüssigeres 2D-Zeichnen. In Vectorworks 2010 ist nun der 3D-Zeiger an der Reihe. Der meldet Ihnen jetzt laufend, wo genau Sie sich im 3D-Raum befinden. Seitenmitten, Mitten von Flächen und Kreisbogen, sogar der Schnittpunkt einer Geraden mit einer Fläche – alle wichtigen 3D-Punkte werden angezeigt und können gefangen werden. Wie man das vom 2D-Zeichnen kennt, springt der Zeiger im 3D-Modell auf die Punkte, an denen man ausrichten will. Besonders elegant: Wurde eine Fläche gefangen, wird sie halbtransparent eingefärbt, so dass man genau sieht, woran gerade ausgerichtet wird. Auch Anfangs-, End- und Mittelpunkte von Bogen verrunderter Körper werden markiert und sogar die Mitte von Löchern! Jetzt können Sie sich mit dem Zeiger im dreidimensionalen Raum bewegen wie ein Fisch im Wasser. Das Anlegen, Bearbeiten und Ausrichten von 3D-Objekten ist in Vectorworks 2010 so einfach und intuitiv, wie Sie das vom 2D-Bereich gewohnt sind. Probieren Sie es aus!
Film starten: SmartCursor in der dritten Dimension (03:00)
Die Arbeitsebene ist eine großartige Modellierhilfe, denn sie kann beliebig im Raum liegen und jedes neue Objekt wird darauf angelegt. Es war aber bisher nicht ganz einfach, sie in die richtige Lage zu bringen – bis jetzt. In Vectorworks 2010 legen Sie die Arbeitsebene mit einem Tastenkürzel auf jede beliebige Fläche eines Körpers und zwar ganz intuitiv und fehlerfrei dank einer eleganten Vorschau, mit der man genau sieht, wo die Arbeitsebene zu liegen kommt. Dadurch ist es jetzt endlich möglich, direkt in jeder Ansicht neue 3D-Objekte anzulegen, ohne dass man ständig in Standardansichten (vorne, oben, rechts usw.) wechseln muss. Ein bequemes Tastenkürzel, das automatische Erkennen von Flächen und die perfekte Vorschau sind Grundpfeiler des neuen, intuitiven Modellierens in Vectorworks 2010.
Film starten: SmartCursor in der dritten Dimension (03:00)
Beim Einblenden von Hilfslinien folgt Vectorworks 2010 auch im 3D-Bereich jetzt den gleichen einfachen Regeln wie im 2D-Plan. Nur werden neben Hilfslinien im 3D-Raum auch Hilfsflächen eingeblendet. Dank dieser automatisch eingeblendeten Hilfen ist das exakte Positionieren und Ausrichten von 3D-Objekten jetzt meistens ein Klacks. Hilfslinien und -flächen sind eine Grundvoraussetzung für effizientes 3D-Planen, die Ihnen unzählige Hilfskonstruktionen und Ansichtswechsel ersparen.
Film starten: SmartCursor in der dritten Dimension (03:00)
Und eine weitere elegante Methode zum Positionieren von Objekten: Auch in 3D können Sie jetzt mit der Taste „g“ einen relativen Ursprung an einen beliebigen Punkt setzen. Tippen Sie jetzt den gewünschten Abstand zum relativen Ursprung ein, ist es ein Kinderspiel, das nächste Objekt in diesem Abstand zu platzieren. Da wir uns im dreidimensionalen Raum befinden, wird der Abstandswert als halbtransparente Kugel angezeigt, an deren Schnittpunkten mit anderen Objekten mühelos ausgerichtet werden kann.
Film starten: SmartCursor in der dritten Dimension (03:00)
3D-Elemente mit der Maus packen und kontrolliert im Raum verschieben? Das geht jetzt in Vectorworks 2010. Verschiebt man Objekte im Raum, so bewegen sie sich parallel zur Arbeitsebene, also ohne dass sich ihre Höhe ändert. Rücken Sie also den Tisch zur Seite, steht er immer noch mit den Füßen auf dem Boden. Drückt man dazu die Umschalttaste (Shift), bewegen sie sich wie gewohnt nur noch in fixen Winkeln (0°, 30°, 45° usw.). Dadurch wird es auch zum Kinderspiel, ein Objekt mit der Maus zu packen und senkrecht nach oben oder unten zu schieben, ohne dass es seine x- und y-Koordinaten verändert.
Auch die Objektmaßanzeige ist jetzt eine echte Hilfe: Wollen Sie etwa einen Würfel zeichnen, tippen Sie die Höhe ein und können dann mit der Maus Länge und Breite aufziehen oder direkt eintippen. Und das funktioniert natürlich sinngemäß auch bei vielen anderen Körpern. Übrigens wird während des Aufziehens die Fläche des neuen Körpers schon halbtransparent angezeigt, so dass man nun genau weiss, auf welcher Ebene man gerade etwas zeichnet, verschiebt oder umformt. Kurz: Das Konstruieren in 3D ist jetzt so einfach wie das Planen in 2D und damit wird direktes dreidimensionales Planen zur echten Alternative.
Film starten: SmartCursor in der dritten Dimension (03:00)
Obwohl man in bisherigen Vectorworks-Versionen auch schon ein Modell betrachten konnte, dessen Bestandteile auf unterschiedlichen Ebenen lagen, war es nur auf der aktiven Ebene möglich daran zu arbeiten. In Vectorworks 2010 haben Sie vollen Zugriff auf alle Objekte Ihres Modells, egal auf welcher Ebene sie liegen: So können Sie kurzerhand das Fenster im 3. Stock packen und es am Fenster im 2. Stock ausrichten oder alle Möbel in allen Stockwerken aktivieren und löschen oder 5 cm nach oben schieben. Auch Hintergrund-Umgebungen und die Lichteinstellungen funktionieren jetzt für das ganze Modell. Damit wird endgültig Vectorworks zur BIM-Lösung.
Film starten: 3D-Modellieren auf allen Ebenen (02:25)
Anstatt wie bisher nur ein Material können Sie jetzt mehrere Materialien in Schichten auf eine Fläche legen. So „hängen“ Sie jetzt ohne Umstände ein Bild oder Plakat an die Wand. Auch Logos, beliebige Schriftzüge, Graffiti, Verunreinigungen usw. sind jetzt im Nu an eine Fläche projiziert. Oder Sie können endlich Wände mit verschiedenen Materialien darstellen, z. B. unten mit Fliesen und weiter oben mit Abrieb, ohne die Fläche in zwei Objekte unterteilen zu müssen. Dank dieser „Schichtentexturen“ sind Zusatzeffekte aller Art möglich, die Ihre Bilder mit der Extraportion Realismus ausstatten, die Sie bisher vermisst haben. Das Tüpfelchen auf dem i: Das Ganze ist so einfach wie das Auflegen einer Folie.
Film starten: Mehrere Texturen übereinander (01:45)
Parasolid macht’s möglich: Jetzt lassen sich 2D-Objekte vollständig in den 3D-Plan integrieren. Statt dass 2D-Rechtecke wie bisher immer auf der Bildschirmebene liegen (und oft stören), können sie jetzt auch auf der Grundebene liegen! Das bedeutet, dass Sie auch in einer Ansicht von schräg oben auf 2D-Objekte hinunter blicken können. Entsprechend einfacher ist es, 2D-Objekte direkt in 3D-Modellen zu nutzen. Zum Beispiel lassen sie sich direkt mit dem Befehl „Tiefenkörper anlegen“ in 3D-Objekte umwandeln, ohne dass dafür in die Ansicht „Oben“ gewechselt werden muss.
Das wird Ihre Projekte ins rechte Licht rücken: Neue, hochauflösende HDRI-Umgebungen sorgen nicht nur für geschmackvolle Bildhintergründe, sondern vor allem für spektakuläre, realitätsnahe Beleuchtungen. Die HDRI-Umgebungen erhalten Sie fixfertig und sie sind mit einem Klick aktiviert. Einfacher lassen sich sauber ausgeleuchtete Visualisierungen mit schönen, weichen Schatten nicht erzeugen.
Die Funktionalität des Werkzeugs „Füllung und Material bearbeiten“ wurde weiter ausgebaut, so dass Sie Texturen ganz intuitiv mit der Maus positionieren und rotieren können. Neue Fangpunkte an der Textur erlauben das perfekte Ausrichten. Rotieren ist jetzt auch in Standardwinkeln möglich (30°, 45° usw.) und mit einem Resetknopf in der Infopalette können Sie die Änderungen jederzeit rückgängig machen. Das heißt: Sie können jetzt schnell und direkt in der Zeichnung eine Textur so platzieren und drehen, wie Sie sich das vorstellen. Ohne Dialogfenster, Regler, Knöpfe usw.
Werten Sie Ihre Renderings mit 3D-Pflanzen in Spitzenqualität auf. Die Jahreszeit und die gewünschte Größe eines Baumes wählen Sie bequem in der Infopalette aus. Und die Renderzeit ist immer angenehm kurz, denn die detailreichen Pflanzen von VBvisual bestehen trotz ihrer bestechenden Realitätsnähe aus höchstens 8000 Polygonen.
Gute Nachrichten, wenn Sie mit eigenen Symbolen, z. B. Fenstern, arbeiten: Jetzt können Sie in der Infopalette bestimmen, dass die Fensterabschlüsse dieselben Materialien wie die Wand aufweisen, beispielsweise außen Sichtbackstein und innen Tapete. Ein Knopfdruck und die Darstellung stimmt.
Seit Vectorworks 2009 ist es möglich, die Öffnungen, die ein Symbol in eine Wand „schneiden“, gesondert zu definieren und zu bearbeiten. Damit das noch übersichtlicher vonstatten gehen kann, wird in Vectorworks 2010 das Symbol, dessen Öffnung man gerade bearbeitet, nicht grau sondern ganz normal angezeigt und die Kanten der Wandöffnung sind rot.
„Blur“ heißt eine neue Shadereigenschaft, mit der transparente und reflektierende Materialien sich noch realistischer in ihre Umgebung einfügen: Durch Materialien mit unebenen Oberflächen oder zum Beispiel durch Milchglas sind jetzt andere Objekte unschärfer zu erkennen, je weiter weg sie sich befinden.
Schalen werden jetzt automatisch korrekt verbunden, nur in seltenen Fällen muss noch „von Hand“ nachgebessert werden wie bisher. Sogar die Schalen unterschiedlicher Wände verbindet Vectorworks meist automatisch richtig. Und auch nach einem Umformen der Wand bleiben diese Verbindungen zuverlässig erhalten.
Film starten: Intelligente Schalenverbindungen (01:58)
Eine wichtige Hilfe, um die Begrenzung eines Ansichtsbereichs zu verschieben: Jetzt kann die gesamte Zeichnung um den Ansichtsbereich herum grau angezeigt werden. So können Sie sich beim Ändern der Begrenzung bestens orientieren, sogar an Punkten ausrichten, und in einem Schritt präzise Ihre Änderung durchführen.
Jetzt ist Vectorworks auf allen Plattformen uneingeschränkt multiprozessorfähig. Das bekommt eine Vielzahl rechenintensiver Funktionen zu spüren, so etwa das Spiegeln und Rotieren, das OpenGL-Rendering sowie bestimmte Funktionen im Geländemodell, die jetzt massiv beschleunigt ablaufen.
Neu sind in den Scheinwerferbibliotheken auch die Hersteller ADB lighting, DTS Lighting, JB Lighting zu finden sowie das in Europa verbreitete Traversensystem Eurotruss. Die bestehenden Traversen von James Thomas wurden komplett neu gezeichnet und werden weit schneller gerendert als bisher.
Die Gobokataloge von Apollo, GAM, Rosco und GOBOLand wurden um ihre neuen Produkte erweitert. Zudem wurden mehrere Hundert neue Gobos und die gesamte Palette des Herstellers GoboMan aufgenommen.
Der Zauberstab, das Werkzeug „Ähnliches aktivieren“, hat mehrere Verbesserungen erfahren, mit denen in noch mehr Situationen noch flexibler die Objekte in der Zeichnung aktiviert werden können. Mit zwei neuen Kriterien können alle Objekte aktiviert werden, die die gleiche Deckkraft oder den gleichen Skizzenstil aufweisen. Gibt es typische Einstellungen beim Zauberstab, die Sie häufiger verwenden? Jetzt können Sie sie als Einstellungsset abspeichern und nach Bedarf mit einem Klick wieder aufrufen. Und die Suche des Zauberstabs kann neu auf die bereits aktivierten Objekte beschränkt werden. Praktisches noch praktischer gemacht.
Bisher war in Plänen mit Referenzen die Reihenfolge entscheidend, die die referenzierten Dokumente in der Referenzenliste aufwiesen. Das konnte, absichtlich oder unabsichtlich, zur Folge haben, dass Zubehör wie zum Beispiel Symbole auch aus anderen Dokumenten eingelesen wurde. Jetzt haben Sie die Wahl! Sie bestimmen, ob Symbole und anderes Zubehör wie gehabt gemäss der Reihenfolge in der Referenzliste referenziert wird oder ob sich ein referenziertes Symbol nur dann verändert, wenn sich sein Original im seinem ursprünglichen Quelldokument verändert hat. So verhindern Sie ganz einfach die unbeabsichtigte Veränderung Ihres Zubehörs.
Eine kleine Revolution bei Schraffuren: In Vectorworks 2010 können Schraffuren jetzt individuell an ein Objekt angepasst werden. Verwendet dafür wird das Werkzeug „Füllung und Material bearbeiten“, mit dem auch andere Füllungen (z. B. Farbverläufe) ganz intuitiv mit der Maus bearbeitet werden. Sie können den Ursprung der Schraffur im Objekt genau positionieren und die Schraffur skalieren und rotieren, alles mit zwei Mausklicks. Sie müssen dafür weder neue Schraffuren erzeugen noch die Schraffur selbst editieren. Und wenn Sie das Objekt später ändern? Die bearbeitete Schraffur passt sich an, denn sie ist immer noch eine „echte“, assoziative Schraffur!
Film starten: Individuelle Schraffuren (02:08)
„Baumkataster“ heißt das neue Werkzeug für die mühelose Verwaltung von Stadt- und Straßenbäumen z. B. in Baumbestandsplänen. Alle wichtigen Daten sind erfassbar, darunter Baumhöhe und Stammumfang. Ebenfalls über die Infopalette auswählen lassen sich die Vitalitäts-, Schad- und Erhaltungsstufe, die Kontrollzuständigkeit, der Wurzelschutz und die Aktivitäten. Die zu treffenden Maßnahmen und die Erhaltungsstufen können automatisch graphisch dargestellt werden, z. B. werden alle Naturdenkmäler mit dem passenden Symbol aus der Planzeichenverordnung ausgestattet. Ein weiteres Beispiel für eine GIS-Funktion in Vectorworks Landschaft.
Film starten: Baumkataster (04:49)
Ein Soll-Zustand eines Geländemodells wird aus einem Ist-Modell und sogenannten Modifikatoren berechnet. In Vectorworks 2010 kann man jetzt einfach über Ebenen steuern, welche Modifikatoren für die Berechnung des Soll-Modells berücksichtigt werden. So ist es jetzt z. B. kein Problem, verschiedene Varianten eines Geländes durchzuspielen.
Zusätzlich können Sie mit einer neuen Option eine Polylinie anlegen, die die Außenkante des Geländemodells definiert. So haben Sie jederzeit die volle Kontrolle über die Außenkante des Modells und damit auch über den Bereich, der berechnet wird. Und schließlich sorgt ein völlig neuer Triangulations-Algorithmus für eine zuverlässigere Berechnung der Geländemodelle.
Elektrogeräte wie Backöfen und Kühlschränke sind nun direkt im Korpusgenerator verplanbar. Mit dem neuen Arbeitsplattenwerkzeug kann man passend dazu eine Arbeitsplatte polygonal zeichnen oder automatisch auf Korpusmöbeln erstellen lassen. Plattendicken, Überstände und Kantenausprägungen sind selbstverständlich beliebig veränderbar. In die Platte können mehrere Kochfelder, Spülen und Armaturen eingefügt werden.
Jetzt ist es einfacher, die Sichtbarkeit von Klassen und Ebenen innerhalb eines Ansichtsbereichs zu kontrollieren, der in einen anderen Ansichtsbereich eingebettet ist: Bisher war es zum Beispiel nicht möglich, bei einem Ansichtsbereich mit einer Detailansicht und einer Fassadenansicht das Detail mit und die Fassade ohne Bemaßungen anzuzeigen. Jetzt lässt sich das auch für eingebettete Ansichtsbereiche individuell einstellen.
Weil Scheinwerfer-Farbnamen jetzt aus mehreren Buchstaben bestehen können, lassen sie sich ganz einfach einem Hersteller zuordnen. Soll Ihr Scheinwerfer in einer Farbe der Produktpalette E-Color des Herstellers Rosco leuchten, genügt es, das Kürzel RE (für Rosco E-Color) mit der Farbnummer einzutippen. Farben folgender Hersteller stehen zur Verfügung: Rosco (Roscolux, Supergel, E-Color, CalColor, Cinegel, Cinelux, Storaro), Lee Filter, Gam, Apollo, GoboMan.
Um die Farbe eines Scheinwerfers noch einfacher und flexibler zu bestimmen, haben Sie auch die Möglichkeit, die Farbe als Webfarbe einzugeben. Der Datenaustausch und die Kompatibilität zu ESP-Vision ist dadurch besser denn je. Farben können jetzt auch direkt als RGB-Werte eingegeben werden (0,0,0).
Ein Doppelklick auf einen Scheinwerfer der Zubehörpalette aktiviert sofort das Werkzeug „Scheinwerfer“, so dass der Scheinwerfer sofort eingesetzt werden kann. Ebenso wird bei einem Doppelklick auf ein Scheinwerferzubehör automatisch das passende Werkzeug aktiviert.
Die Liste der Scheinwerfer und des Scheinwerferzubehörs in der Infopalette zeigt eine Reihe neuer Typen, darunter Device, Practical, SFX usw. Dank dieser genaueren Unterteilung lässt sich Ihr Dokument besser strukturieren und Sie finden Scheinwerfer und deren Zubehör noch schneller. Zudem wird der Datenaustausch mit Lightwright vereinfacht, da jetzt alle Scheinwerfertypen übergeben werden.
Jetzt sind alle mitgelieferten Scheinwerfer sowohl mit metrischen Informationen in kg und mm ausgestattet als auch mit Gewichtsangaben in Pfund und Größen in Inches. Sie müssen sich also nicht mehr für eine bestimmte Bibliothek entscheiden. Je nachdem, ob Sie in einer metrischen oder amerikanischen Dokumenteinheit arbeiten, werden automatisch die entsprechenden Scheinwerfereinheiten angezeigt.
Mit dieser neuen Option werden alle Texte in Schnittansichtsbereichen immer so angezeigt, dass sie von unten und rechts lesbar sind.
Beim Gefällewerkzeug wurden wichtige Anliegen von Anwendern umgesetzt: Gefälleobjekte reagieren z. B. nicht mehr auf unsichtbare Objekte, die Gefällehöhe wird also nicht mehr ungewollt verändert. Weiter ist es jetzt möglich, die Höhe mehrerer Punkte in einem Schritt zu ändern: So kann das gesamte Punktnetz verschoben werden, also die Gefälleplanung der ganzen Außenanlagen, wenn sich etwa die Eingangstür und damit die Bezugshöhe eines Gebäudes verändert hat. Und mit Promille, Quotient und Grad stehen zusätzliche Einheiten zur Verfügung, mit denen Gefälle definiert werden können.
Unterschiedlich dicke Wände lassen sich jetzt endlich auch zusammenfügen, wenn sie auf einer Linie liegen. Die Abschlusslinien werden automatisch korrekt gezeichnet
Film starten: Intelligente Schalenverbindungen (01:58)
Mit dem Schalenwerkzeug in Vectorworks 2010 können Sie auch runde Wände sauber verbinden.
Film starten: Intelligente Schalenverbindungen (01:58)
Die Abschlusslinien einer Wand können jetzt wahlweise die verschiedenen Liniendicken ihrer Schalen aufweisen oder wie bisher die Liniendicke der Außenkante der Wand. So werden die Abschlusslinien einer Wand mit Außendämmung richtig angezeigt, ohne mühseliges Nachbessern der Abschlusslinien von Hand.
Film starten: Intelligente Schalenverbindungen (01:58)
Einige Verbesserungen machen das Arbeiten mit dem Plankopfwerkzeug komfortabler. Die Felder für Plantitel und -nummer können bei Planköpfen auf Layoutebenen wahlweise automatisch ausgefüllt werden. Das Datum eines Plankopfs kann vor dem Drucken aktualisiert werden, ebenso wie Plankopfsymbole nach Änderungen an ihren Vorgabesymbolen.
In Vectorworks 2010 können 2D-Objekte nicht nur wie bisher auf der Bildschirmebene liegen sondern wahlweise auch auf der Grundebene, ähnlich wie planare 3D-Objekte. Um zu verhindern, dass Symbole Objekte mit beiden Eigenschaften enthält, können mit einer neuen Option alle Objekte eines Symbols automatisch an der Bildschirmebene ausgerichtet werden.
2D- und 3D-Vorsprünge und -Nischen werden in Vectorworks 2010 im Handumdrehen erzeugt. Sie zeichnen einfach die Form des Vorsprungs (oder der Nische), z. B. ein Rechteck, schieben es auf die Wand und wählen den neuen Befehl. Nun können Sie exakt festlegen, welche Schalen mit dem Vorsprung zusammengefügt werden und welche um den Vorsprung herum laufen. Das funktioniert mit Rechtecken ebenso wie mit Kreisen, Polylinien und mit allen 3D-Körpern. Dank des neuen Befehls lassen sich mit Leichtigkeit ungewöhnliche Wandvorsprünge und Nischen einsetzen, Wände mit Profilen versehen, abgesetzte Wände und Stützen erstellen u.v.m.
Film starten: Wände mit Nischen und Vorsprüngen (02:44)
Neu kann man jedes Symbol wahlweise mit der Eigenschaft versehen, dass es nicht in eine Wand eingesetzt werden kann. So verhindern Sie, dass Tische, Treppen, Personen usw. in eine Wand „gezogen“ werden, wenn sie ihr zu nahe kommen. Das gleiche gilt für Intelligente Objekte. So eliminieren Sie ganz einfach eine lästige Fehlerquelle.
Vor Jahresfrist wurden mit Parasolid® der 3D-Bereich in Vectorworks auf ein neues, zuverlässiges Fundament gestellt. In Version 2010 wird nun eine weitere Coretechnologie von Siemens PLM integriert, der D-Cubed 2D DCM (Dimensional Constraint Manager). Hinter der Bezeichnung DCM verbirgt sich ein Softwarebaustein, der das Aussehen und die Position gezeichneter Objekte nach bestimmten Regeln steuert. Solche Regeln werden zum Beispiel in folgender Situation verwendet: Wurde der Abstand einer Tür zu einer bestimmten Wand fixiert, lässt sich diese Wand verschieben, ohne dass sich ihr Abstand zur Tür ändert – die Tür wird also automatisch korrekt mitverschoben. Solche und andere Automatismen regelt der DCM mit neuer Eleganz.
Film starten: Relationen mit Wänden (01:42)
Das Werkzeug „Parkplatz“ erlaubt es, mit zwei neuen Methoden äußerst einfach Autoabstellplätze zu planen: Ziehen Sie einfach eine Linie, wobei das auch eine Kurve oder ein Polylinie sein kann, und die Parkplätze werden direkt links und/oder rechts davon angelegt. Wenn Sie möchten, schon nummeriert... Die Stellplatzbreite und -länge sind natürlich frei wählbar. Die Polylinie, entlang der die Parkplätze angeordnet sind, lässt sich nachbearbeiten. Beinahe noch raffinierter ist die zweite neue Methode: Sie zeichnen eine Fläche, und Vectorworks 2010 füllt diese automatisch mit Stellplätzen auf, auf Wunsch sogar mit Behindertenstellplätzen und Aussparungen für Baumstandorte. Die Beschriftung der Stellplätze ist jeweils ein- und ausschaltbar, den Winkel und die Ausrichtung der Stellplätze bestimmen Sie elegant in der Infopalette. Eine 3D-Darstellung der Stellplätze inkl. Materialien können Sie mit einem Klick einschalten. So sind die Parkplätze jeder Außenanlage im Handumdrehen geplant.
Mit einem neuen Set von Befehlen und Werkzeugen ist es jetzt ein Klacks, einen Eventraum mit Bühne, Treppe, Pult, Bildschirmen und Videoprojektoren zu planen.
Film starten: Eventraum-Manager (04:26; englisch)
Neben dem Werkzeug für Architekturtreppen bietet Vectorworks 2010 zusätzlich ein einfaches Werkzeug, mit dem man schneller ein-, zwei- und dreiläufige Treppen anlegt, als die Kleinen auf dem Geländer herunterrutschen können. Wahlweise können Podeste, ein Handlauf und eine 3D-Darstellung hinzugefügt werden. Für die vollständige Definition der Treppe genügen Geschosshöhe, Breite, Auftritt und die Steigung. Natürlich lassen sich alle Werte nachträglich in der Infopalette korrigieren.
Die Trägerobjekte in Vectorworks 2010 wurden gründlich aktualisiert und ergänzt. Neu steht auch ein Z-Träger zur Verfügung. Außerdem wurden die bestehenden Träger mit detaillierteren Informationen wie z.B. Elastizität, Trägheit, Größe, Material und Form ausgestattet. Weiter wurde die Berechnung der Biegebelastung von Einfeldträgern verbessert. Und alle zehn Träger sind jetzt auch als 3D-Objekte verfügbar.
Mit einer neuen Methode des Rechteck-Werkzeugs lässt sich ein Rechteck durch seinen Mittelpunkt und einen Eckpunkt definieren. Dadurch können Sie ein neues Rechteck so anlegen, dass sich sein Mittelpunkt direkt auf einem bestimmten Ausrichtpunkt befindet, z. B. auf einem Stützraster. Das nachträgliche Verschieben entfällt.
In Vectorworks 2010 können Sie ein Rechteck durch Setzen einer Seitenmitte und eines Eckpunkts definieren. So ist es ein Leichtes, ein neues Rechteck direkt so zu zeichnen, dass dessen Seitenmitte direkt auf einem bestimmten Punkt liegt, z. B. um eine Nut präzise auf einer Kante zu platzieren.
Jetzt können Sie einen Kreis zeichnen, indem Sie zuerst einen Punkt auf dem Kreisbogen festlegen und dann den Radius zum Kreismittelpunkt ziehen. So lässt sich z. B. direkt ein Kreis zeichnen, dessen Radius senkrecht auf einer Kante steht.
In Vectorworks 2010 kann man einen Kreis definieren, indem man zunächst eine Tangente des Kreises nachzeichnet und anschließend den Radius festlegt.
Mit einer neuen Methode des Werkzeugs Kreisbogen können Sie einen Kreisbogen zeichnen, der durch eine Sehne und seine Bogenlänge definiert ist.
Im Werkzeug zum Anlegen der Wege und Belagsflächen in Außenanlagen wurden gleich eine ganze Reihe wichtiger Anliegen von Anwendern umgesetzt: Einfassungen können nun einzeln ein- oder ausgeschaltet werden. Auch Aussparungen im Belag können eine Einfassung aufweisen. Außerdem werden Einfassungen auch dreidimensional dargestellt. Apropos 3D: Es ist jetzt möglich, für die Flächen und die Einfassungen von 3D-Belägen unterschiedliche Renderworks-Materialien auszuwählen.
Und zur Fehlervermeidung: Auf kritische Details, etwa wenn sich Kanten zu überschneiden drohen, werden Sie aufmerksam gemacht. Beschriftungen werden automatisch platziert und lassen sich komfortabler bearbeiten. Wer hin und wieder Beläge und Wege plant, wird diese Neuerungen zu schätzen wissen.
Mit einem neuen Werkzeug können schnell und bequem 2D-Spiralen angelegt werden, etwa für Beläge. Wie bei allen Intelligenten Objekten können Parameter wie Windungszahl und -abstand, Radius usw. auch noch nachträglich über die Infopalette verändert werden.
Mit diesem neuen Intelligenten Objekt werden im Handumdrehen LCD-, Plasma- u.a. Bildschirme in die Zeichnung eingesetzt. Spektakuläre Effekte in Ihren Visualisierungen erzielen Sie, indem Sie direkt über die Infopalette Bilder laden, die dann über die eingesetzten Schirme flimmern.
Film starten: Neue Beamer und Projektoren (05:06; englisch)
Vermitteln Sie einen realistischen Eindruck vom Multimedia-Event. Statten Sie Ihren Event im Nu mit Projektoren und Beamern aus, die die Bilder projizieren, die Sie einfach via Infopalette ausgewählt haben. Um z. B. eine vorgegebene Leinwand oder Projektionsfläche auszuleuchten, lässt sich der genaue Standort des Beamers ermitteln. Die vielfältigen Einstellungen für die Beamer sehen Rückprojektion und Deckenmontage ebenso vor wie runde oder rechteckige Projektionsflächen.
Film starten: Neue Beamer und Projektoren (05:06; englisch)
Mit einem neuen Werkzeug lassen sich beliebige großformatige Projektionsflächen definieren, die von mehreren Beamern erzeugt werden. Die Anzahl benötigter Beamer und ihre exakte Position berechnet Vectorworks 2010 natürlich auf Knopfdruck. In einer Visualisierung vermitteln Sie so Ihrem Auftraggeber einen realistischen Eindruck seiner geplanten Großprojektion.
Film starten: Neue Beamer und Projektoren (05:06; englisch)
Diverse Verbesserungen und Optimierungen machen das Anlegen und Bearbeiten von Fenstern und Türen noch komfortabler. So kann jetzt eine Tür oder ein Fenster mit einem Klick als Vorgabe für weitere Fenster abgespeichert werden, die sofort im Werkzeug zur Verfügung steht. Außerdem mussten bisher für Fenster, Türen, Wände und Treppen jeweils eigene Maßstabswechsel festgelegt werden. Jetzt wird zentral an einem Ort eingetragen, ab welchem Maßstab detaillierte oder schematische Darstellungen im Plan angezeigt werden. Zudem wurde das Arbeiten mit Ansichtsbereichen, Schraffuren, Materialien u.v.m. vereinfacht.
Nachdem ein Event mit Raum, Bühne, Beamern und Bestuhlung geplant wurde, möchte man nicht selten eine oder zwei Ansichten davon auf einem Layout zeigen. Mit dem Befehl „Standardansichten anlegen“ geht das ruckzuck, ohne dass Sie sich lange mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten aufhalten müssen. Es werden vollautomatisch zwei Ansichten erzeugt, eine von oben und eine isometrische.
Dieser Befehl legt aus einem beliebigen 2D-Objekt mit wenigen Klicks eine Theater-, Klassenraum- oder Bankettbestuhlung an. Der Befehl gehört zu einem ganzen Befehlsset, mit denen in kurzer Zeit Eventräume geplant werden können. Sie können für die Stühle die Objekte aus der mitgelieferten Bibliothek verwenden, aber auch ihre eigenen Stühle. Visualisierungen für Ihre Auftraggeber sind im Nu erzeugt, da die Bestuhlung automatisch in einer 2D- und 3D-Darstellung erzeugt wird und bereits mit passenden Materialien versehen ist.
Dieser neue Menübefehl ist Bestandteil des Befehlssets für die Planung kompletter Eventräume. Es lassen sich damit Fernseher und Videoprojektoren aus einer mitgelieferten Bibliothek in die Zeichnung einsetzen. Sie können auch Ihre eigenen Bildschirme mit einem Klick an die gewünschten Positionen setzen. Die Bildschirme und Projektoren sind für Visualisierungen bereits mit Materialien versehen und können als 2D- oder 3D-Darstellung angezeigt werden.
Nachdem man den Raum und einen Bühne mit Treppe erstellt hat, kann man mit einem neuen Befehl Rednerpulte aus einer mitgelieferten Bibliothek einsetzen. Auch selbst definierte Pulte können mit einem Klick in die Zeichnung eingefügt werden. Auch die Pulte sind in einer 2D- und 3D-Darstellungn vorhanden und für ansprechende Visualisierungen bereits materialisiert.
Ein weiterer Befehl jenes Sets, mit dem Eventräume im Nu geplant sind. Mit „Treppe“ können Sie in wenigen Schritten die definierte Bühne mit einer Treppe versehen. Einfach die Breite eintragen, einen von vier Typen wählen und positionieren – fertig. Wie alle Objekte dieses Befehlssets werden 2D- und 3D-Objekte angelegt und passende Materialien sind bereits ausgewählt.
Der Befehl „Raum“ ist der erste eines ganzen Befehls-Sets. Dieses Set bildet quasi einen Assistenten, mit dem ein Klacks ist, einen vollständigen Eventraum zu planen. Zuerst zeichnen Sie ein 2D-Polygon mit der Grundfläche des Raums. In einem Dialogfenster wählen Sie dann die Raumhöhe und einige Materialien aus, und schon ist der Raum mit Wänden, Teppichen usw. angelegt. Mit den weiteren Befehlen wird anschließend ebenso einfach die Ausstattung des Raums gezeichnet.
Auch das Bestuhlungswerkzeug wurde überarbeitet. Neu lassen sich Stühle auch versetzt anordnen. Die Position der einzelnen Stühle wird für das jeweilige Symbol genauer berechnet und bei Bankettbestuhlungen werden im automatisch generierten Datenblatt Tische und Stühle mit ihrer Anzahl gesondert aufgeführt.
Hat man mit dem Werkzeug „Symbollinie“ beispielsweise eine Grenzlinie gezeichnet, kann man die Einstellungen dieser Linie jetzt in Form eines Symbols abspeichern. Ruft man zu einem späteren Zeitpunkt dieses „Symbolliniensymbol“ wieder auf, kann direkt eine neue Grenzlinie gezeichnet werden, die die Einstellungen der gespeicherten aufweist.
Kennen Sie das? Um ein Objekt zu spiegeln aktivieren Sie das Spiegelwerkzeug, nehmen die nötigen Einstellungen vor, nur um dann festzustellen, dass Sie es versäumt haben, das Objekt zu aktivieren? Also alles nochmal... Nicht nötig in Vectorworks 2010: Drücken Sie einfach die Alt-Taste und Sie können das Objekt aktivieren, ohne ein anderes Werkzeug wählen zu müssen. Ein toller Zeitsparer, denn das funktioniert auch bei den Werkzeugen „Rotieren“, „Verschieben“ und „Parallele“.
128 Linienarten anstelle von bisher 32 stellt Ihnen das neue Vectorworks zur Verfügung. So kommt man nie mehr in die Situation, dass man eine bestehende Linienart zu Gunsten einer neuen löschen muss, obwohl man sie noch braucht. Weitere praktische Neuerungen: Jede Linienart trägt jetzt einen Namen und wird auch mit diesem in der Attributpalette angezeigt. Die Reihenfolge lässt sich neu verändern und aus der Attributpalette gelangt man mit einem Klick direkt ins Bearbeitenfenster für Linienarten. Kurz: Trotz mehr Möglichkeiten ist das Arbeiten mit Linienarten spürbar flüssiger geworden.
Wollte man bisher in einem Zieldokument Zubehör bearbeiten, das referenziert war, musste man zunächst das Quelldokument finden, öffnen, das betreffende Symbol suchen, bearbeiten, das Dokument speichern und das Zieldokument aktualisieren. In Vectorworks 2010 geht das viel einfacher, denn hier können Sie auch referenziertes Zubehör direkt im Zieldokument bearbeiten. Genau so, wie Sie das von „normalen“ Symbolen, Schraffuren etc. gewohnt sind. Für die Teamarbeit bedeutet das eine enorme Produktivitätssteigerung.
Bedienerfreundlichkeit setzt auch eine schnelle, leistungsfähige Hilfe voraus. In Vectorworks 2010 basiert das Hilfesystem auf Adobe AIR und damit auf dem Rolls Royce der Hilfesysteme. Dieser sich etablierende Standard befreit die Vectorworks-Hilfe von den Einschränkungen eines Browsers und bietet eine bessere Suchfunktion, Zoommöglichkeit, einen übersichtlicheren Index, eigene Favoriten und vieles mehr. Kurz: Sie erhalten schneller präzise Antworten auf Ihre Fragen.
In Vectorworks 2010 benötigt das Anlegen einer Treppe viel weniger Arbeitsschritte: Direkt im Hauptdialog wählen Sie den Treppentyp und können dann unter einer Reihe von Vorgabetreppen auswählen. Jetzt tragen Sie die wichtigsten Grundwerte Ihrer Treppe ein wie Geschosshöhe, Breite, Anzahl Steigungen und schon entspricht die Treppe weitgehend Ihren Vorstellungen. Verschiedene Sets von Detaileinstellungen können Sie unter einem Namen speichern und mit einem Klick wieder aufrufen: Zum Beispiel sämtliche Einstellungen für die 2D-Darstellung der Treppe oder alle Attribute wie Liniendicken, Farben usw. Natürlich lassen sich auch Ihre eigenen Treppen als neue Treppenvorgaben abspeichern und jederzeit im Werkzeug aufrufen. Es ist auch möglich, die Vorgaben und Sets auf einem Server allen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.
Die Treppenfenster sind übersichtlicher gestaltet und zeigen dynamische Vorschauen, mit denen Sie die vorgenommenen Einstellungen jederzeit überprüfen und korrigieren können. Vorgabetreppe wählen, zwei Werte anpassen, ein Set auswählen und schon entspricht die Treppe exakt Ihren Anforderungen – schneller geht’s nicht.
Film starten: Verbesserte Treppen (02:57)
In Vectorworks 2010 wird ein Plan vor dem Drucken und Exportieren automatisch auf den neuesten Stand gebracht, so dass er mit allen vorgenommenen Änderungen ausgedruckt oder exportiert wird. Dafür sorgen zwei neue Optionen. Sind sie eingeschaltet, werden sichtbare Ansichtsbereiche, der Plankopf, Einzel- und Multistempel automatisch aktualisiert, ohne dass man das „von Hand“ an diversen Stellen tun muss. Enthält Ihr Plankopf also z. B. ein Druckdatum,wird dieses vor dem Drucken automatisch aktualisiert. Auch ohne zu drucken kann man so im Plan blitzartig alle Änderungen übernehmen.
Das gesuchte Symbol im Handumdrehen finden: Die praktische Suchfunktion in der Zubehörpalette, mit der man externe Ordner und Dateien nach Zubehör durchforsten konnte, findet jetzt wahlweise auch Symbole, Schraffuren usw. im aktuellen Dokument. So finden Sie jede Nadel im Heuhaufen, auch wenn Sie mit vielen Symbolen und Bibliotheksordnern arbeiten.
Neu kann man mit dem Werkzeug „Umformen“ einen Auswahlrahmen um Punkte eines Objekts aufspannen, auch wenn sich die Maus über einem dahinter liegenden Objekt befindet. Bisher wurde dadurch unbeabsichtigt das Objekt aktiviert.
Mit dem Umformenwerkzeug können jetzt bestimmte Punkte eines Objekts auch mit einem Polygon- oder sogar mit einem Lassorahmen ausgewählt werden. Dadurch ist es natürlich in vielen Situationen viel bequemer, die gewünschten Punkte auszuwählen, als mit dem Rechteckrahmen.
Bisher musste die Verknüpfung zum Originalzubehör gelöst werden, wenn ein referenziertes Zubehör während einer Aktualisierung nicht gefunden wurde, etwa, weil eine Schraffur im Quelldokument umbenannt wurde. In Vectorworks 2010 haben Sie zwei zusätzliche Möglichkeiten: Sie können das betreffende Zubehör durch ein anderes ersetzen oder löschen. Übrigens wird es so auch einfacher, Quelldokumente kontrolliert auszutauschen.
Stützen können jetzt in der Zeichnung bequem beschriftet werden. Diese Beschriftung lässt sich frei platzieren und formatieren.
In Vectorworks 2010 können Sie einstellen, ob beim Bearbeiten von Gruppen, Ansichtsbereichen, Symbolen usw. das Drücken der Escape-Taste die Bearbeitung abbricht und die Gruppe verlassen wird, oder nicht. So wird verhindert, dass man die Gruppe aus Versehen verlässt, wenn man nur einen Zeichenvorgang unterbrechen wollte.
Das Werkzeug „Sichtbarkeit“ wurde mit einigen praktischen Verbesserungen versehen. Besonders pfiffig: Bewegt man die Maus auf ein Objekt, um dessen Klasse unsichtbar zu machen, werden alle Objekte hervorgehoben, die dadurch unsichtbar werden. Außerdem sehen Sie beim Mauszeiger den Namen der Ebene, bzw. Klasse, die grau, sichtbar oder unsichtbar wird. Und nach der Umstellung zeigt die Meldezeile an, welche Ebene oder Klasse umgestellt wurde.
Im überarbeiteten Dialogfenster für die Einheiten ist es einfacher geworden, die Einheiten und die Genauigkeit für die Eingabe in Dialogfenstern, Infopalette usw. sowie für die Bemaßungen zu bestimmen. So wird ein unbeabsichtigtes Umstellen der Einheit oder der Genauigkeit elegant vermieden.
Neu lassen sich Ansichtsbereiche und Schnitte automatisch beschriften, so dass z. B. der Zeichnungstitel, der Maßstab und die Zeichnungsnummer immer korrekt angezeigt werden. Auch die Beschriftung von Schnittlinien und Planköpfen ist bequemer: Die Zeichnungs- und Layoutnummer werden an allen Stellen, wo sie vorkommen, synchron gehalten und gleichzeitig aktualisiert. Ändern Sie etwa die Layoutnummer einer Layoutebene, wird sie in den Planköpfen und Schnittlinien überall überschrieben, wo sie vorkommt.

Neu wird Vectorworks mit Teamviewer ausgeliefert. Mit diesem Programm für Fernwartung können Supportmitarbeiter auf den Rechner von Anwendern zugreifen und Probleme schnell und direkt lösen.
Für die zahlreichen Funktionen, die zusammen mit einem Dokument ausgeführt werden, etwa der DXF-Import oder das Geländemodell befinden sich in einem neuen Ordner eine ganze Reihe von Beispieldokumenten, mit deren Hilfe man diese Funktionen zu Test- oder Demonstrationszwecken ausführen kann.
Eine Vielzahl von Dialogfenstern in Vectorworks 2010 wurden überarbeitet und sind u.a. dank besserer Graphik klarer verständlich und intuitiver zu bedienen. Zwei Beispiele: Die Zeigervorschau in den Programmeinstellungen zeigt sofort die Größe des Aktivierungs- und Fangbereich, wenn man den Schieberegler bewegt. Oder die Visualisierungspalette wurde übersichtlicher dank klarer Icons in den Spaltentiteln. So spart man Platz, indem die Spalten schmaler angezeigt werden können.
In Vectorworks lässt sich für Intelligente Objekte wie Wände, Fenster, Türen, Multistempel usw. eine sogenannte Maßstabsgrenze festlegen, zum Beispiel 1:50. In größeren Maßstäben wird dann eine detaillierte, in kleineren eine schematische Darstellung der Objekte angezeigt. In Vectorworks 2010 kann praktischerweise diese Maßstabsgrenze zentral an einer Stelle für alle Objekte festgelegt werden, nämlich in den Dokumenteinstellungen. Ändern Sie den Maßstab einer Zeichnung also von 1:200 zu 1:50, werden auf einen Schlag alle diese Objekte detailliert angezeigt, ohne dass Sie jeden einzelnen Objekttyp von Hand aktualisieren müssen.
Wurde ein Plan rotiert, werden auf Wunsch jetzt in der Infopalette neben den Koordinaten der rotierten Objekte auch die X-,Y- und Z-Koordinaten der nicht rotierten Objekte, also die Weltkoordinaten, angezeigt. Wenn Sie beispielsweise ein Objekt verschieben wollen, können Sie jetzt bestimmen, ob Sie es parallel zu den rotierten Achsen verschieben wollen oder waagrecht oder senkrecht zum Bildschirm. Zur besseren Übersicht werden die beiden Koordinatensets im gesamten Programm farblich unterschieden.
Dank vieler größerer und kleinerer Optimierungen lässt sich mit dem Aufräumenbefehl noch bequemer und besser Ordnung schaffen: Sie können jetzt auch unbenutzte Linienarten löschen und im Dialogfenster sieht man direkt, wie viele Elemente gelöscht werden, also z. B. wie viele unbenutzte Schraffuren die Zeichnung enthält. Man kann sich aber auch eine Liste von den zu löschenden Objekten anzeigen lassen und einzelne Objekte vom Löschen ausschließen. Außerdem lassen sich in Vectorworks 2010 auch Objekte neben dem Blatt löschen und die Löschvorgänge lassen sich widerrufen.
Jetzt haben Sie die Möglichkeit, die optimalen Importeinstellungen für einen bestimmten Partner unter einem Namen abzuspeichern. Erhält man später wieder DXF-/DWG-Dateien dieses Partners, sind alle für den Import nötigen Einstellungen mit zwei Klicks vorgenommen. Dieser Turboimport erspart Ihnen nicht nur den ganzen Zeitaufwand für das Vornehmen der richtigen Importeinstellungen. Dank der gespeicherten Einstellungen erzielen auch Mitarbeiter in kürzester Zeit perfekte DXF/DWG-Importe, die keine DXF-Experten sind. Eine Top-Neuerung in Vectorworks 2010, die Ihnen bessere Ergebnisse in viel kürzerer Zeit beschert.
Film starten: DXF/DWG Verbesserungen (05:16)
Jetzt lässt sich der Inhalt einer Layoutebene so via DXF/DWG exportieren, dass er im Partnerprogramm als bearbeitbare, maßstäblich korrekte Zeichnung empfangen wird. Der Inhalt einer Layoutebene in Vectorworks, sagen wir ein einzelner Grundriss mit einem eigenen Plankopf, erscheint in einem Partnerprogramm wie Autocad im Modellbereich mit einem echten Maßstab. (Autocad ist eine eingetragene Marke von Autodesk, Inc.) Es ist also nicht mehr nötig, aufwändige Spezialfassungen eines Plans nur für den Export anzufertigen. Sie können direkt aus Ihrem Layout heraus Planausschnitte an Fachplaner und Partner senden, die diese weiterbearbeiten können.
In Vectorworks 2010 werden Xrefs einer DXF-/DWG-Datei beim Import in echte Vectorworks-Referenzen umgewandelt, also z. B. in ein Zieldokument und mehrere Quelldokumente. Die Dateistruktur bleibt originalgetreu erhalten. Dadurch ist es auch unproblematisch, die Datei zu bearbeiten und wieder zurückzugeben.
Film starten: DXF/DWG Verbesserungen (05:16)
Mit Vectorworks 2010 wird einer der häufigsten Gründe beseitigt, weshalb Vectorworks-Dateien mitunter deutlich größer waren als ihre DXF-/DWG-Originale: Skalierte Blöcke in der DXF-/DWG-Datei werden nicht mehr als Gruppen importiert, sondern es wird nur noch für jeden Skalierungsfaktor ein einzelnes Symbol erstellt. So wird beispielsweise für einen Plan mit Dutzenden von identischen Bäumen in drei verschiedenen Größen nur noch ein Bruchteil des Speicherplatzes benötigt.
Film starten: DXF/DWG Verbesserungen (05:16)
Bis jetzt konnte Vectorworks höchsten 32 Linienarten verwalten, weshalb für den Import einer DXF-/DWG-Datei mitunter nicht genug Linienarten zur Verfügung standen. In Vectorworks 2010 mit seinen 128 Linienarten wird das kaum noch vorkommen. Zur besseren Unterscheidung werden die importierten Linienarten zudem mit ihrem Originalnamen angezeigt.
Film starten: DXF/DWG Verbesserungen (05:16)
Ab Version 2010 verwendet Vectorworks für den DXF/DWG-Datenaustausch die moderne Library DWGdirect der Open Design Alliance. In dieser Allianz haben sich führende CAD-Hersteller im Interesse eines hochstehenden, fortschrittlichen Datenaustauschs zusammengeschlossen. Damit setzt Vectorworks 2010 anerkanntermaßen auf die Technologie, die den Datenaustausch via DXF/DWG optimal unterstützt.
Neu kann man auch gesicherte Darstellungen mit dem praktischen Batch-Verfahren exportieren. Sie bestimmen, ob Sie alle oder bestimmte Ihrer gesicherten Darstellungen im DXF-/DWG-Format exportieren wollen.
Film starten: DXF/DWG Verbesserungen (05:16)
Neu können Sie bestimmen, ob Sie Gruppen aus Vectorworks 2010 als Blöcke oder als sogenannte anonyme Blöcke exportieren wollen. Dadurch wird verhindert, dass im Partnerprogramm für jede Vectorworks-Gruppe ein eigener Block angelegt wird. Und beim Rückimport einer solchen Datei in Vectorworks kann es nicht mehr vorkommen, dass Dutzende oder Hunderte von Symbolen angelegt werden, die eigentlich keine sind.
Film starten: DXF/DWG Verbesserungen (05:16)
Importiert man eine DXF-DWG-Datei mit Bemaßungen, erzeugt Vectorworks 2010 automatisch Bemaßungstandards, die die importierten Bemaßungen so originalgetreu darstellen wie möglich. Für jeden importierten Bemaßungsstandard wird ein eigener Vectorworks-Standard angelegt, den Sie natürlich auch wie gewohnt und ohne Brimborium Ihren Vorstellungen anpassen können.
Dank der neuen DWGdirect library können Sie beim DXF-/DWG-Import bestimmen, ob Sie die 2D- oder die 3D-Darstellung von ADT-Objekten importieren möchten. (ADT-Objekte sind intelligente Objekte wie Fenster, Türen, Treppen usw.) Davon profitiert in erster Linie die 2D-Darstellung eines ADT-Objekts, die viel mehr Details aufweist und die jetzt praktisch mit ihrem Original im Quell-CAD übereinstimmt.
Tabellen sehen dank der neuen DWGdirect library nach dem DXF-/DWG-Import genauso aus wie im Originalplan.
Via die Programmiersprache von Vectorworks 2010 können neu im Hintergrund Daten im DXF-/DWG-Format importiert und weiterverarbeitet werden. Dadurch wird es mit kleinem Aufwand möglich, Schnittstellen zu Spezialrogrammen zu entwickeln, wie sie von Herstellern und Zulieferern beispielsweise für die Konfiguration von Möbeln oder Küchensystemen eingesetzt werden. Damit wird Vectorworks für viele Hersteller zu einer noch interessanteren Plattform für die Einbindung ihrer Produkte.
Alle relevanten Architektur-Objekte in Vectorworks 2010 werden reibungslos und vor allem automatisch über die überarbeitete IFC-Schnittstelle exportiert.